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Ernst-Abbe-Hochschule Jena

In der Arbeitsgruppe Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung des Fachbereiches SciTec – Präzision, Optik, Materialien, Umwelt – an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena bestehen langjährige Erfahrungen auf den Gebieten der generativen Fertigungsverfahren, der Lasermaterialbearbeitung und der optischen Technologien. Im Bereich der additiven Technologien verfügt die Arbeitsgruppe von Prof. Jens Bliedtner durch zahlreiche geförderter Verbundprojekte und Entwicklungsprojekte in Kooperation mit Unternehmen über umfangreiche Expertise in der Verfahrensentwicklung für unterschiedliche Werkstoffe. Schwerpunkte bilden dabei Kunststoffe, silikatische Werkstoffe (Glas), Multimaterialsysteme und Metall für das Laser-Pulver-Auftragschweißen.

Für das Thüringer Zentrum für Maschinenbau, einem Kooperationsverbund von Thüringer Unternehmen und Forschungseinrichtungen zeichnet die Arbeitsgruppe bei der "Erforschung und Entwicklung von additiven Fertigungstechnologien" für die Verarbeitung von kunststoffbasierten Werkstoffen verantwortlich.

Die Labore der Ernst-Abbe-Hochschule fungieren außerdem als „Modellfabrik 3D-Druck“ im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau, dass im Rahmen der BMWi-Förderinitiative "Mittelstand 4.0 gefördert wird. Unternehmen erhalten Einblicke in die Potenziale der additiven Fertigungstechnologien. Demonstriert werden auch die Datenerhebung- und Verarbeitung beim 3D-Druck sowie Möglichkeiten der Vernetzung von 3D-Druck-Anwendungen über Cloud-Systeme.

Weitere Informationen unter www.ag-bliedtner.de

Profil zum Download.

 

Institut für Angewandte Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Das »Leistungszentrum Photonik« ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, den Leibniz-Instituten HKI und IPHT sowie dem Helmholtz-Institut Jena. Es entwickelt innovative Lösungen mit Licht und fördert deren Transfer und Anwendung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Für die additive Fertigung bündelt das Leistungszentrum Photonik Kompetenzen der grundlagen- mit der anwendungsorientierten Forschung. Der Einsatz hochentwickelter Lasersysteme mit ultrakurzen Laserpulsen ermöglicht Untersuchungen zur Bearbeitung anspruchsvoller Metalle sowie deren Legierungen mit kleinsten Strukturauflösungen und Wandstärken bis unterhalb von 100 µm. Die kontrollierte Nutzung nichtlinearer Absorptionsprozesse befähigt zudem das selektive Laserschmelzen transparenter Materialien wie Gläser, um Komponenten mit einzigartigen Eigenschaften zu entwickeln.

Das Leistungszentrum Photonik verbindet weitreichende Erfahrungen und Kenntnisse zum selektiven Laserschmelzen und der Ultrapräzisionsbearbeitung von Werkstoffen wie Aluminium, und gestattet so die Fertigung komplexer Geometrien für gewichtsreduzierte Metalloptiken. Dabei wird im Inneren des Spiegels Material an Orten, die nicht zur Stabilität beitragen, eingespart. Dies ermöglicht extrem leichte Optiken, die dennoch eine hohe Stabilität besitzen. Anwendungen für gewichtsreduzierte Spiegel finden sich in der Lasermaterialbearbeitung, sowie insbesondere in optischen Instrumenten für Weltraumanwendungen.

Weitere Informationen unter www.iap.uni-jena.de und www.iof.fraunhofer.de

 

ifw Jena - Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik Werkstoffprüfung GmbH

Das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena) ist ein wirtschaftsnahes Forschungsinstitut in Jena. Als rechtlich und wirt­schaftlich selbstständiges Unternehmen ist das Institut seit 25 Jahren Part­ner für regionale als auch internationale Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Arbeit des ifw Jena konzentriert sich dabei besonders auf Forschungsvorhaben und Dienstleistungen zur Lasermateri­albearbeitung, zu Verfahren der additiven Fertigung, zu ofenbasierenden Prozessen mit Schwerpunkt Diffusionsschweißen, zum Kleben für Hochtemperaturanwendungen und zu Hochleistungsschweißverfahren. Als ge­meinnützige Einrichtung engagiert sich das ifw Jena vorwiegend in öffent­lich geförderten Forschungsvorhaben im vorwettbewerblichen Bereich. Daneben ist das ifw Jena auch Anbieter diverser akkreditierter Verfahren der Werkstoffprüfung, der Werkstoff-und Verbindungscharakterisierung und der Qualitätssicherung. Ebenso bietet das ifw Jena umfangreiche schweißtechnische Bildungsangebote.
 
Am ifw Jena wird die Additive Fertigung, insbe­sondere das Laserstrahlschmelzen, in zahlrei­chen Forschungsprojekten umfassend untersucht und weiterentwickelt. Schwerpunkte liegen hier­bei sowohl im Bereich der Qualifizierung und Pa­rameteroptimierung neuer Werkstoffe als auch in der Untersuchung von Prozessdetails wie beispielsweise den Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf das Ausgangspulver und den gesamten Prozess. Forschungsvorhaben werden im Rahmen öffentlich geförderter Projekte sowie in Kooperation mit Industriepartnern durchgeführt. Neben den Forschungsaktivitäten betreuen wir unsere Kunden auf ihrem Weg zur optimalen Nutzung der neuen Fertigungsmethoden in den Bereichen der Konstruktion und Materialauswahl bis hin zum Aufbau einer eigenen Produktion und Fertigung.

Weitere Informationen unter www.ifw-jena.de

 

Fab-I 4.0 e.V. - Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0

Weitere Informationen unter www.fab-i40.de

 

Thüringer Clustermanagement der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH

Im Jahr 2012 wurde durch den Freistaat mit dem Thüringer ClusterManagement ein Instrument für den Ausbau und die Etablierung von Clustern in Thüringen geschaffen. Im Zug der Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie hat die Thüringer Landesregierung die RIS3-Geschäftsstelle zur Koordinierung des Umsetzungsprozesses beim Thüringer ClusterManagement angesiedelt.

Die erfahrenen Projektmanager des ThCM arbeiten zur Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie eng mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Intermediären zusammen, um die Entwicklung der Innovationsfelder voranzubringen. Die Verzahnung der verschiedenen Felder miteinander spielt dabei eine bedeutende Rolle. Das Thüringer ClusterManagement agiert als vernetztes System, das

  • die strategische Entwicklung besonders leistungsfähiger, innovativer Cluster in den Spezialisierungsfeldern und dem Querschnittsfeld forciert,
  • Thüringer Clusterakteure koordiniert und unterstützt und damit bestehende Clusterstrukturen nachhaltig stärkt,
  • die Vernetzungen und Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen initiiert und ausbaut,
  • die internationale Vernetzung unterstützt, und somit
  • die Innovationskraft sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Freistaat weiter befördert.

Weitere Informationen unter www.cluster-thueringen.de